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FOUNDATION | TALENT | ELITE | MASTERY

Um die unterschiedlichen Entwicklungswege von Athleten und Athletinnen besser aufzeigen zu können, wurde vom Australian Institute of Sport (AIS) das „Foundation, Talent, Elite, Mastery Framework“ kurz FTEM entwickelt. 

Der österreichische Schwimmverband, wie namhafte andere internationale Schwimmverbände, nützen dieses Konzept als Grundlage um die langfristige Athletenentwicklung besser planen, begleiten und unterstützen zu können. Die vorhandenen Rahmenbedingungen und IST – Situation in Österreich wird dabei berücksichtigt.

Entgegen dem ursprünglichen FTEM – Konzept wird eine Altersklassenstruktur für die einzelnen Phasen verwendet, da dies im Nachwuchssport mit der Verbindung von Schul- und Wettkampfsystem eine nähere Abbildung der Realität und des Alltags schafft. Jedoch sind individuelle Adaptierungen nach anderen sozio – ökologischen Faktoren (Biologisches / Emotionales und Kognitives Alter) möglich.

Die Grafik bildet damit den Idealverlauf einer sportlichen Karriere von den Anfängen bis hin zur Weltspitze ab.

Die vier Schlüsselbereiche sind in insgesamt zehn unterschiedliche Phasen aufgeteilt, an denen sich die handelnden Personen in Österreich orientieren können und der OSV mit seinem Rahmentrainingsplan Richtlinien für das Training im Nachwuchssport vorgibt.

In der FOUNDATION Phase können 3 Unterphasen unterschieden werden:

F1

Wasser entdecken & Wasserkompetent werden

3 bis 6 Jahre

F2

Schwimmen lernen & anwenden

4 bis 8 Jahre

F3

Schwimmen verfeinern & sich messen

9 bis 10 Jahre

Die erste Phase (F1) sollte im Schwimmsport genützt werden, um eine allgemeine, vielseitige, spielerische Ausbildung der Fähigkeiten und Fertigkeiten an Land, sowie im Wasser zu erzielen – den sogenannten „Elementaren Bewegungsformen“. Ziel ist es Wasserkompetent zu werden und eine freudvolle Beziehung mit dem Element Wasser einzugehen!

In der nächsten Phase (F2) ist vorgesehen die Schwimmtechniken in der Grobform zu erlernen und anzuwenden, den sogenannten „Swim Skills“. Zusätzlich ist es ratsam, in beiden Phasen (F1 & F2) andere Sportarten auszuüben und eine möglichst polysportive Grundausbildung zu erhalten.

In Phase (F3) werden die erworbenen grundlegenden schwimm-spezifischen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfeinert und die Feinform vorbereitet. In dieser Phase ist der Übertritt von kindgerechten auf regionale Wettkampfformate vorgesehen.

In der TALENT Phase können 4 Unterphasen unterschieden werden:

T1

Potential zeigen

11 bis 12 Jahre

T2

Potential bestätigen

13 bis 14 Jahre

T3

Trainieren und Ziele erreichen

15 bis 16 Jahre

T4

Durchbruch und belohnt werden

17 bis 18 Jahre

In dieser Phase der langfristigen Athletenentwicklung erfolgt eine stufenweise Differenzierung der Anforderungsprofile. Eine vielseitige schwimmspezifische Ausbildung sowie die Erarbeitung der individuellen Zieltechnik steht im Vordergrund. Die Anforderungsprofile werden systematisch nach Distanz der Wettkampfformate (Kurz-, Mittel-, Langstrecke) unterschieden und bestimmen die Ausprägung der Trainingsbereiche und Trainingsschwerpunkte, bis die Anforderungsprofile in der ELITE & MASTERY Phase in ihrer vollen Differenzierung – Lage und Strecke – zur Anwendung kommen.

News Schwimmen

15.12.2018

Pilhatsch holt sensationell WM-SILBER

Caroline Pilhatsch gewinnt bei der Kurzbahn-WM über 50 m Rücken sensationell WM-Silber. Die 4x200 m Freistil-Staffel der Damen belegt Rang acht.

15.12.2018

Auch Damen-Freistil-Staffel im WM-Finale

Nach Caroline Pilhatsch über 50 m Rücken qualifizierte sich auch die 4x200 m Freistil-Staffel der Damen mit Ö-Rekord für das Finale am Samstagnachmittag

14.12.2018

Pilhatsch sensationell mit neuerlichem Ö-Rekord im WM-Finale

Caroline Pilhatsch qualifiziert sich mit neuerlichem Ö-Rekord von 26,21 als Zweite für das WM-Finale über 50 m Rücken.

14.12.2018

Pilhatsch mit Ö-Rekord im WM-Semifinale

Caroline Pilhatsch zieht bei der Kurzbahn-WM über 50 m Rücken souverän ins Semifinale ein